Dienstag, Juli 11, 2006

Guys,...

...should you ever intend to visit New York City, you definitely have to check out this place...:




Das ist nämlich die Bar, in der der Film "Coyote Ugly" gedreht wurde. Ein Erlebnis. Definitiv...
Na, das lässt doch bestimmt alle Männerherzen höher schlagen, oder?
(Man beachte die BH's, die dort unter der Decke hängen. Es wird gemunkelt, dass sich selbst Julia Roberts und Tyra Banks dort schon ihre BH's haben entwenden lassen. Naja, die bekommen sicherlich auch Massenrabatt bei Victoria's Secret...)

Montag, Juli 10, 2006

Security

Bei der Größe der hiesigen Police Departments fühlt man sich sehr sicher und gut aufgehoben. Der Typ der darin arbeiten muss, hat definitiv etwas Dummes angestellt. Schlimmer kann man nicht strafversetzt werden. Und wo zum Teufel geht der auf's Klo?!


Lustig ist auch das Police Department direkt am Times Square:


Ich meine: Hallo?! Sowas kann es auch echt nur bei den Amis geben- ein Polizeirevier mit Neonleuchtschrift...
Gemäß Gesetz müssen nämlich alle Gebäude am Times Square mit Leuchtschrift ausgestattet werden. Und das schließt neben der Subway eben auch die ansässige Polizei mit ein. Die spinnen, die Amis...

Im Ernst: wir haben eine tolle Zeit hier und schon so ziemlich alles gesehen. Wir haben uns entschieden, auf Besuche von Museen zu verzichten und uns dafür die Stadt bis in die letzte kleine Ecke anzuschauen. So haben wir heute eine Touritour nach Harlem gemacht (schlimm- wissen wir, aber musste sein) und morgen geht es rüber nach Brooklyn. Morgen Abend treffen wir eine Bekannte von Simone im Greenwich Village um dort mal etwas rumzubummeln.
Ansonsten ist New York wie zu erwarten ein Shopping-Mekka und Addicts wie ich können dem lieben Gott für die Erfindung der Kreditkarte danken. Ich hoffe, meine Eltern müssen mich hier nicht auslösen.

So, nun sind wir ganz müde und verabschieden uns in die Kiste. Allen von Euch, die sich entweder hier im Blog oder per Email schon bei uns gemeldet haben, sei gedankt. Ihr schmälert unser Heimweh, das sich so langsam einstellt. Zuhause ist es eben doch irgendwie am schönsten.

Samstag, Juli 08, 2006

Impressionen

Wir sind voll von dieser Stadt und wissen dennoch nicht so richtig, was genau es sich zu erzählen lohnt. Alles aber irgendwie auch nichts. Man muss es schon mit eigenen Augen gesehen haben. Deshalb an dieser Stelle nur ein paar Fotos. Lasst sie wirken.
Dankeschön. Bitteschön.
















Freitag, Juli 07, 2006

New York City, Baby!

Gestern 22 Uhr Ortszeit steigen wir müde aus der Subway vom Flughafen aus und irren mit unserem Gepäck in der Gegend rum. Sind verwirrt, leicht ängstlich und rennen erstmal in die falsche Richtung. Irgendwann merken wir es, drehen um und finden letztendlich unser Hotel...

Der Concierge gibt uns ein Zimmer im 13. Stock- dem obersten Stockwerk. Wir also hinauf mit den schweren Koffern. Tür auf- kaum größer als ein scheiß Schuhkarton die Butze. Naja, wir sind ja auch nicht in New York, um im Zimmer zu sitzen. Egal also. Ich mache die Tür zum Schrank auf und kriege den Schock meines noch sehr jungen Lebens, gefolgt von eine großen Welle Übelkeit, mit anschließender Ganzkörperlähmung. Nämlich deswegen:


Ich mache Simone darauf aufmerksam, dass das Zimmer schon belegt ist.

Nina: "Simone, ich mach das Viech nicht tot, das musst Du machen."
Simone: "Auf gar keinen Fall. Außerdem hab ich mal gehört, dass wenn die weiblich sind und Eier tragen und man die erschlägt, dass dann die Eier überall sind, auch in unseren Klamotten und so."
Nina: "Scheiße. Und jetzt?! Ich bleib hier nicht so lange DAS da ist."

Ok, ich also unten an der Rezeption angerufen, wo man uns, nachdem ich das Problem geschildert hatte, freundlicherweise sofort ein neues Zimmer angeboten hat.

Wir also runter und ich den Typen nochmal etwas gelöchert, ob das denn normal sei, das sei ja nun wirklich leicht widerlich etc. Er so: "That's New York City, Baby!"

Achso.



Donnerstag, Juli 06, 2006

Das war Kanada - NY wir kommen...

BBQ

Das Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft hat uns nur kurz betrübt. Gestern abend haben wir eine kleine Abschiedsparty gefeiert und wie bereits angekündigt AAA Alberta Beef's auf den Grill gehauen. Dabei haben wir 1 1/2 Säcke (aber kleine) Grillkohle und eine Packung Grillanzünder verballert. In manchen Momenten braucht man eben doch Männer. Hoffentlich haben uns die Nachbarn nicht gesehen... :-)

Und so sah das aus:


Mahlzeit!!!

Dienstag, Juli 04, 2006

CANADA 2006 – Ein Live-Bericht

Donnerstag, 29.06.2006

Aufgeregt machen wir uns in Hannover mit der S-Bahn auf den Weg zum Flughafen. Simone mit einem unglaublich kleinen Köfferchen. Mein Koffer ist so schwer, dass ich ohne die furchtbar nette Hilfe eines Fremden nicht in die S-Bahn komme. Typisch.

Unser erster Flug geht nach Frankfurt, wo wir, um uns für die kommenden 10 Stunden zu betäuben, erstmal Wein in uns hineinschütten. Auf den Wein nehme ich zwei Grippostad und siehe da: ich schlafe direkt nach dem Abheben ein. Simone auch. Wir verschlafen King Kong. Sehr gut.

Wir sitzen eingeklemmt zwischen zwei betagten Personen. Eingeklemmt, also können wir dem Bewegungsdrang während der 10 Flugstunden nur eingeschränkt nachgeben.

Aber dann ist es irgendwann vorbei und wir betreten kanadischen Boden. Erschöpft aber glücklich begrüßen wir Steffi, die uns als wir in Cochrane ankommen ein fantastisches Essen kocht. Wir halten uns wach bis wir nicht mehr können und kriechen dann ins Bett.

Freitag, 30.06.2006

Steffi geht morgens arbeiten, aber in der verlängerten Frühstückspause kommt sie mit Richard nach Hause und zu viert unterstützen wir die deutsche Nationalmannschaft. Wehmütig- für eine Minute wären wir gerne in Deutschland. Aber hey, wir sind in Kanada- so what?!

Nachmittags geht es dann ab nach Calgary Downtown. Eine Stadt ohne großen Reiz, aber mit wunderbaren Malls, in denen die ersten kanadischen Dollars dran glauben müssen.

Abends packen wir fast minimalistisch unsere Sachen für die Tour in die Rocky Mountains.


Samstag, 01.07.2006

Heute ist Canada Day- der kanadische Nationalfeiertag. Mit Tausenden quälen wir uns über den Highway. Nach einer Stunde Autofahrt sehen wir sie: die Berge. Ein fantastisches Bild. Berge soweit das Auge reicht und irgendwie erscheinen einem die Alpen dagegen fast winzig. Schon auf der Fahrt kommen wir aus dem Staunen nicht mehr raus. Fast ehrfürchtig sind wir.

Unser erstes Ziel heißt Banff, ein sehr schöner (Touristen-)ort mitten in den Bergen. Von hier aus starten wir unsere erste Wanderung- die ich auswählen darf. Zuerst etwas langweilig, was mir nach zwei Stunden Gemaule von meinen Gefährtinnen einbrachte. Aber dann wurden wir belohnt: der Sundance Canyon war einmalig. Völlig einsam gelegen und nur von wenigen Touris entdeckt (weil der erste Teil der Strecke so langweilig ist)… Traumhaft schön.

Abends beziehen wir unser Quartier im Banff Alpine Center, trinken in der Bar des Hostels noch einige Corona, reden mit den Einheimischen, die uns Tipps für die Begegnungen mit Bären geben. Wir hoffen trotzdem, dass wir keinem begegnen werden… Der Mountain Guide gibt zwei Arten von Bären Angriff an:

  • Bear behaviour is defensive: man soll mit dem Bär sprechen und sich ruhig und langsam zurückziehen

  • Bear behaviour is predatory: der aggressive Angriff, und da sagt der Guide: “FIGHT BACK! Do whatever it takes to let the bear know that you are not about to give in”. Wie bitte?! Geht‘s noch?!


Sonntag, 02.07.2006

Nachdem wir gestern schon dachten, dass es schöner nicht werden kann, wurden wir heute eines Besseren belehrt.

Von Banff fahren wir nach Lake Louise. Einem Ort, der nach dem gleichnamigen See benannt ist. Dort brechen wir auf zu einer 15 km langen Klettertour zu den Six Glaciers. 365 Höhenmeter überwinden wir dabei. Hört sich nicht viel an, aber für ungeübte „Bergsteiger“ ist das viel. Zumal der Weg nicht einfach ist und teilweise auch nicht ungefährlich. Was wir zu sehen bekommen ist atemberaubend. Anfangs am Lake Louise entlang geht der Weg hinauf zu den noch schneebedeckten Gipfeln. Auf einem Plateau unterhalb der sechs Gletscher machen wir in der brennenden Sonne Rast an einem Teehaus. Auf unserer Decke erholen wir uns 30 Minuten lang und lassen uns die Sonne auf den Kopf scheinen.

Auf dem Weg zurück zu unserem Startpunkt steigen wir weiter hinauf zum Mirror Lake. Die Kräfte lassen nach und eigentlich wollen wir alle nur nach unten. Ungefähr 6 Stunden hat die Tour gedauert.

Irgendwann ist es dann geschafft und ab ins Auto. Nach einstündiger Fahrt erreichen wir Golden und unser Quartier, das direkt am Kicking Horse River liegt.

Keine Zeit für Eitelkeiten- eigentlich wollen wir alle nur ins Bett- aber mampfen wollen wir auch noch. Simone nimmt einen kräftigen Hieb Hustensaft. Da sie nichts zum Dosieren da hat, trinkt sie direkt aus der Flasche. Besser zuviel als zu wenig.

Nach einem Schluck Corona ist sie völlig hin… Cheers!!

Montag, 03.07.2006

Nach dem anstrengenden gestrigen Tag beschließen wir beim Frühstück im Hostel heute mal keine Höhenmeter zurückzulegen. Also fahren wir zum Emerald Lake, den wir in einer 6 km langen Wanderung einmal umrunden. Auf dem Weg zum See kommen wir an der „Natural Bridge“ vorbei.

Nach dem „Spaziergang“ um den See geht es zu den „Takkakaw Falls“. Mit 254 Metern der zweithöchste Wasserfall Kanadas. Gespeist wird er vom wenig oberhalb gelegenen Daly Glacier. Beeindruckend!!

Auf dem Rückweg halten wir noch einmal in Banff an, um noch einige Andenken zu kaufen.

Mit einem lecker Abendessen bei Steffi zu Hause zu später Stunde beenden wir unsere fantastische Tour. Wir haben Eindrücke erhalten, die wir unser Leben lang nicht vergessen werden. Dafür sei Dir gedankt, liebe Steffi.

Dienstag, 04.07.2006

Der Tag heute steht ganz im Zeichen des Fußballs. In circa 15 Minuten geht es los. Wir werden unsere Mannschaft mit vereinten Kräften unterstützen- vom anderen Ende der Welt.

'54, '74, '90, 2006- ja so stimmen wir alle ein… LALALALA! Olé, olé, olé.

Heute Abend werden wir hier ein leckeres Barbecue machen und uns die berüchtigten AAA (sprich: triple A) Alberta Beefs auf den Grill hauen. Dazu ein Pils und im Gedanken schon fast in New York.

Aber nicht ohne Steffi noch einmal ein dickes DANKESCHÖN rüber zu rufen. Schön, dass wir kommen durften.

(click on pics to enlarge!!)

Mittwoch, Juni 28, 2006

Auf dem Sprung

Zwischen Hurricane und Urlaub habe ich die letzten drei (wie immer stressigen) Arbeitstage hinter mich gebracht...
Jörn und ich haben "abgeklatscht"- er ist Sonntag gelandet und ich fliege morgen.

Ich bin auf geregt wie Bolle wegen dem was kommt... Kann bestimmt eh nicht schlafen, daher zeige ich Euch mal, was wir auf dem Hurricane erlebt haben. Eine Geschichte in Bildern und ohne Worte.

Heiß war nicht nur das Wetter, staubig nicht nur die Luft. Die Arctic Monkeys zu leise, das Bier zu teuer, aber reichlich. Maximo Park sind eine Wucht. Ich bin immer noch kein Seeed-Fan. Fleisch in gegrillter Form schmeckt auch zum Frühstück. Fußball beherrscht das Land, daher mussten Nada Surf gehen. Mando Diao waren sauer wegen Fußball, aber nicht so sauer wie The Strokes. The Hives haben mich erschöpft. Geraucht wurde auch. Die arme MTV-Kamera. Mit Panzertape kann man keine Luftmatratzen flicken. Und ey: "Ich mach jetzt hier gerade diese Braut klar und das ist mir jetzt total wichtig."

Fazit: es war ein schönes Fest. Und nun wirklich die Geschichte in Bildern ohne Worte.

CLICK TO ENLARGE!!

















Tschüß bis bald. Ohren steif halten und so.

Samstag, Juni 17, 2006

Pannen-Kanzler schockt Papst

Das hier ist mal ein richtig geniales Ding: der Schlagzeil-O-Mat von Bildblog.de. Der hat bei mir beim ersten Mal auch gleich obige Schlagzeile ausgespuckt.

Kann nicht mehr lange dauern und die Bildzeitung erwirbt die Rechte an diesem Teil. So können die stark überforderten Redakteure prima entlastet werden. Keine der Überschriften, die der Schlagzeil-O-Mat ausspuckt, ist zu absurd für die Bildzeitung. Sie könnten alle bereits dort erschienen sein ;-)

Viel Spaß!!

Dienstag, Juni 13, 2006

A Fairy Tale

A married couple in their early 60s were out celebrating their 35th wedding anniversary in a quiet, romantic little restaurant.

Suddenly, a tiny yet beautiful fairy appeared on their table and said, "For being such an exemplary married couple and for being faithful to each other for all this time, I will grant you each a wish."

"Oh, I want to travel around the world with my darling husband" said the wife.

The fairy waved her magic wand and - poof - two tickets for the Queen Mary II luxury liner appeared in her hands.

Then it was the husband's turn. He thought for a moment and said: "Well, This is all very romantic, but an opportunity like this will never come again. I'm sorry my love, but my wish is to have a wife 30 years younger than me."

The wife and the fairy were deeply disappointed, but a wish is a wish...
So the fairy waved her magic wand and - poof - the husband became 92 years Old.

The moral of the story: Men who are ungrateful bastards should remember that fairies are female.

Samstag, Juni 10, 2006

weallspeakfootball.com

Über den Dächern von Berlin bloggen derzeit, also während der gesamten WM, Blogger aus aller Welt über Kuriositäten der WM und natürlich auch über sportliche Dinge... Das Projekt nennt sich weallspeakfootball und wird von einem großen Hersteller für Erfrischungsgetränke gesponsort.

Lyssa ist als Pro-Blogger für die gesamte Zeit vor Ort und Mc Winkel wird als Gast-Blogger auch dort reinschauen. Schaut es Euch mal an... nämlich hier.

Song of the Day: All these Things That I've Done - The Killers - Warum? Darum!

Genießt den Tag, das Wetter, das Leben. -Cheers-

Patenkind-WM-Party

Schlau wie ich bin, hatte ich mir zum gestrigen Tag, also dem Tag des Eröffnungsspiels, mein liebes Patenkind Nane eingeladen. Alle Nase lang kommt sie zu mir und übernachtet dann auch hier.

Eine Woche nach der ausgesprochenen Einladung, fiel mir dann ein, dass das Datum eventuell nicht so brilliant gewählt war, ob des stattfindenden Deutschlandspiels. Was also tun?! Absagen ist nicht. Kinder enttäuscht man möglichst nicht. Also flugs die anderen Patentanten des Kindes, sprich meine Cousine und meine Schwester, zu einer WM-PARTY eingeladen.

Anne musste leider arbeiten, aber Katrin kam gerne, da Atze das Spiel eh mit seinen "Männern" schauen wollte. Hier die Impressionen einer mal so richtig tollen WM-Sause... :-)

Professionelle Vorbereitung... Katrin muss stillhalten...

Beim Backen der WM-Pizza: Schwarz (mit viel Phantasie)-Rot-Gold

Torjubel!!!

Mittwoch, Juni 07, 2006

"Braunschweig macht mich wuschig..."

So sprach‘s gestern Florian Weber in bei der Lesung, die er anlässlich seines Buches "You’ll never walk alone", nach eigener Angabe ein Fußballmusikroman, in der Thalia Buchhandlung in Braunschweig hielt. Durch den 90%igen Frauenanteil seiner Zuhörer fühlte sich Herr Weber immer wieder bewogen, sämtliches Fußballvokabular im Detail zu erklären. Wie man es von den Konzerten der Band kennt, wurde mit viel feinem Humor und ausgefeilter Sprachartistik vorgetragen- so, dass man aus dem Lachen gar nicht mehr herauskam.

"You’ll never walk alone" handelt von einem Halbwüchsigen, dessen größte Leidenschaften Fußball und Musik sind.

Ich habe das Buch, das sich mittlerweile handsigniert in meinem Besitz befindet (schreibt der Typ doch tatsächlich Lina statt Nina- SKANDAL... da muss ich doch glatt an der Signatur rumschnippeln...), leider noch nicht gelesen, da ich noch allerlei andere Bücher haben, die schon länger bei mir Schlange stehen (derzeit Jane Austens "Sinn und Sinnlichkeit"- ganz klassisch also, wie damals inne Schule und so...). Aber da ich nun schon zweimal, sprich gestern und auch hier, in den Genuss gekommen bin, an Lesungen zu "You’ll never walk alone" teilzunehmen, kenne ich bereits einige Kapitel des Buches. Ich ordne es mal in die Kategorie "Amüsante Kurzweil" ein. Ob es auch ohne das verkasperte Vorlesen des Autors bzw. der drei Sportfreunde ebenso amüsant ist, wird sich in Kürze herausstellen.

Hier the author himself beim Signieren seiner Bücher- mal so ganz aus der Nähe und quasi zum anfassen...


Montag, Juni 05, 2006

42 Stunden...

... ohne Schlaf auf den Beinen... Und das geht so:

Samstag, 03.06.06
  • 6.00 a.m.: Geweckt werden von der inneren Uhr. Wieder umdrehen. Merken, dass wieder einschlafen nicht funzt. Entnervtes Aufstehen. Frühstück, Dusche etc.
  • 9.00 a.m. - 12.00 p.m.: Shopping in Braunschweig.
  • Danach Futtern bei Muttern. Muttern zeigen wie das geht mit den Bildern von der Digicam auf'n Computer und so.
  • 2.30 p.m.: Ab zur Generalprobe für die Deutsche Meisterschaft ins Schützenhaus.
  • Danach mit Anne wichtige, lebensnotwendige Verpflegung (Haribos, Bifi etc.) für den nächsten Tag eingekauft.
  • 4.30 p.m.: Im Sauseschritt nach Hannover zur (sehr schlechten) N-Joy Party. Eigentlich waren ja die Sportfreunde Stiller DER Grund für meine Anwesenheit dort, aber da unsere Abfahrt zur DM vorverlegt wurde, mussten wir nach 3 Songs schon wieder aufbrechen... Man, man, man... Hier trotzdem ein Foto... (NATÜRLICH mit dem Laugenbrezelmann- Spaß muss sein...)(Ich so ganz hübsch mit Regenjacke. Mensch, hier gallerte es den ganzen Tag lang und in Hannover scheint die Sonne- wer konnte das ahnen... Da ich aber nur so einen Ätz-Pulli unter hatte, konnte ich das Scheißteil noch nicht einmal ausziehen...)
  • 11.15 p.m.: Ankunft in Wesendorf, schnell duschen umziehen und zum Treffen, da am

Sonntag, 04.06.2006
  • 0.15 a.m.: Abfahrt zur Deutschen Meisterschaft in Meinerzhagen. Die Busfahrt war die Hölle. An Schlaf war nicht zu denken. Ab und zu haben sich schlafähnliche Zustände eingestellt, die dann aber jäh wieder beendet wurden, so dass ich bei Sonnenaufgang, nämlich so um... äh... ich glaube
  • 5.00 a.m.: jegliche Schlafversuche eingestellt hatte. Egal, wir waren eh angekommen. Auf das übel aussehende Frühstück (ist die Verwurstung von Fleischabfällen zu Mortadella nicht mittlerweile gesetzlich verboten?!) habe ich verzichtet und mich währenddessen auf der Kegelbahn (!) der Kneipe in meine Uniform geschmissen. Flugs noch ne Tasse Kaffee reingequält, gemerkt, wie das Koffein langsam wirkte, wieder rein in den Bus und ab zur Stadthalle.
  • 7.00 a.m.: Nervöses Einspielen der Flöten.
  • 7.40 a.m.: Beginn unseres Wertungsspiels.
  • 8.00 a.m. - 2.00 p.m.: Totschlagen der Zeit. Unterdrücken der Müdigkeit und der Gliederschmerzen. Es hätte wahrscheinlich eh nur Kokain o.ä. helfen können ggf. auch Schlaf.
  • 2.00 p.m.: Überfall einer Bäckerei und Sicherstellung von 50 Stück Erdbeerkuchens zu Ehren Emmis 19. Geburtstags. Da hat dann auch mal die Sonne erschienen. Spiegel werden gemieden, da Anblick einfach unerträglich.
  • 5.00 p.m.: Siegerehrung. Feststellen, dass wir verkackt haben und Vernichtung der Enttäuschung mit Bier. Sehr wirksam, wenn man nicht schläft.
  • 6.00 - 11.30 p.m.: Heimfahrt von dem Ruhrpott-Kaff nach Hause... Und hier sitz ich nun- und glaubt es oder glaubt es nicht- kann nicht schlafen. Macht in Summe mittlerweile 42 Stunden und 40 Minuten ohne Schlaf...
Danke für die Aufmerksamkeit und GUTE NACHT...

P.S.: Jörni, solltest Du das lesen fernab der Heimat in San Fransisco oder Umgebung... Ich vermisse Dich :-)

Montag, Mai 22, 2006

Heute schon gekotzt?!

Nein?! Na dann schaut doch mal bitte bei MC Winkels www.whudat.de vorbei, der heute ganz ungeniert über seine Darmprobleme berichtet.

Man sollte sich wirklich abgewöhnen, diesen Blog als tägliche Frühstückslektüre zu sich zu nehmen. Zumindest nicht, während man sich gerade ein Nutellatoast genehmigt. Das fällt einem nämlich prompt aus dem Gesicht und das ist nicht schön...

So, Kinder- noch 24 Stunden, dann fängt die letzte Prüfung an... Morgen um 13.00 Uhr ist es dann vorbei. Wie sich das Gefühl der Freiheit wohl anfühlen mag? Hmmmmm...
Nun ja, ich werde es berichten.

Bis dahin aber muss ich mich wohl oder übel noch mit Roboter- und Fördertechnik auseinandersetzen...

Daumen drücken nicht vergessen, klaro?

Freitag, Mai 19, 2006

Montag, Mai 08, 2006

Ich könnte bloggen über...

... das hier:





















da waren wir nämlich letzten Montag bei der Sportfreunde Stiller Lese- und Konzertreise im Schmidt's Tivoli.

... oder darüber, dass ich am Donnerstag schon wieder in London war.

... oder über das hier. Das war nämlich mein Geburtstagsgeschenk: ein Theaterbesuch im Krimithater... Sehr amüsant...















... oder über die Queen Mary 2, die ich nun auch endlich mal live gesehen habe. (wirklich zu übersehen ist sie ja nicht).
















Aber da das alles innerhalb von einer Woche passiert ist und ich mich gerade auch noch auf meine letzte Prüfung vorbereite, bin ich einfach zu fertig um im Detail darüber zu erzählen... Bald wird es hier wieder mehr zu lesen geben- dann hab ich sooooo viel Zeit um Euch viel dummes Zeug zu erzählen... Ihr werdet schon sehen :-)

Bis dahin: Ohren steifhalten...