Gestartet sind wir in Auckland. In Russell, in der Bay of Islands, haben wir bei Elke, einer Deutschen und Ron, ihrem Mann, im Wainui Hostel nette Leute kennengelernt, mit denen wir am Strand in das neue Jahr hineingefeiert haben. Vom Feuerwerk haben wir zwar nichts gesehen, aber der unglaubliche Sternenhimmel war ein adäquater Ersatz. In meinem ganzen Leben habe ich noch nicht so viele Sterne gesehen.
Neujahr sind wir dann bei Stefano und Lindsay im Kahoe Farms Hostel gelandet. Stefano ist ein fußballverrückter Italiener, der vor 18 Jahren in NZ hängengeblieben ist. Die Farm ist seit 5 Generationen im Besitz von Lindsays Familie und wird von Ihrem Bruder auf der einen Straßenseite und von ihrem Cousin auf der anderen Straßenseite verwaltet. Bei insgesamt 800 ha Land ist das kleine Hostel von Stefano und Lindsay eher Nebensache. Das Hostel hat uns so verzaubert, dass wir kurzentschlossen 2 Nächte dort verbracht haben. Eine Entscheidung, die uns durch Stefanos grandiose Pizza, Pasta und Gelati sehr, sehr leicht gefallen ist. Zum Hostel gehören viele Tiere- u.a. 2 Esel und 2 Schweine und Broccoli, die zauberhafte Katze, die mich soo gerne mochte, dass sie einen toten Vogel unter mein Bett gelegt hat. Von hier aus haben wir uns mit dem Auto an den tollen Stränden der Umgebung die Sonne auf den Pelz scheinen lassen: Taupo Bay und Matai Bay.
Nach zwei tollen Tagen mussten wir aufbrechen. Was man bei der ganzen Gelassenheit der Einheimischen ("No worries, man, no worries...") komplett verdrängt, ist, dass einem die Zeit davonrennt. Also ging es weiter: ein kurzer Abstecher an den Ninety Mile Beach (aus Zeitgründen ohne Cape Reinga), über Ahipara, nach Dargaville, was man getrost auslassen kann.
Und heute nun die große Tour von Dargaville, durch Auckland durch, aus Zeitgründen kurzentschlossen die Coromandel Peninsula nur geschnitten bis nach Tauranga beziehungsweise Mt Maunganui. Zwischendurch haben wir kurzentschlossen einen "kleinen" Walk (Karangahake Gorge Historic Walkway) eingeflochten, der eigentlich nur 30 Minuten dauern sollte, durch unglückliche Umstände sind wir dann aber auf dem großen Track glandet und waren dann 3 Stunden unterwegs. Aber wir wurden belohnt...
Und morgen geht es dann weiter nach Rotorua... Ich müsste seitenweise schreiben um all das zu berichten, was uns in dieser einen Woche schon begegnet ist... Was aber am herausstechendsten ist (neben der atemberaubenden Landschaft natürlich) ist die Freundlichkeit der Menschen hier. Wenn einen die Landschaft noch nicht umhaut, die Leute hier schaffen es ganz bestimmt.
WIR LIEBEN ES!!!
eine atemberaubende Aussicht :-)






