Samstag, Dezember 27, 2008

Auf geht's...

Schon fast auf dem Weg zum Flughafen.

Musik für alle die zu Hause bleiben: Elbow - Weather to Fly


Freitag, Dezember 26, 2008

Fertich...!

Weihnachten ist wieder mal vorbei. Ich hoffe, Ihr alle hattet ein schönes Fest mit tollen Geschenken und lecker Essen...
Ich bin gerade am Packen. Ab wieviel Paaren Schuhe für einen vierwöchigen Urlaub wird es eigentlich unverschämt? Pflicht sind: Wanderschuhe, Tewa-Sandalen und FlipFlops. Kür sind: Ballerinas, Chucks, Römersandalen, Stiefel... Oh man, ich finde echt kein Ende. Verdammt.

Morgen geht es los- JUCHUUU!

Samstag, Dezember 20, 2008

Das war der letzte...

... Glühwein des Jahres heute. Ganz bestimmt... Vielleicht... Öhmmm...!

Montag, Dezember 15, 2008

Reisevorbereitungen II

Heute bei Globetrotter erstanden:

Meindl Jersey Pro

Und die Reisekasse schrumpft und schrumpft und schrumpft...!

Donnerstag, Dezember 04, 2008

Reisevorbereitungen

*hüpfhüpfhüpf*
Bald geht es los. Die große Reise. Und diese Woche haben wir schmerzhaft festgestellt, was für Amateure wir doch sind. Der Reiseführer sagt: ein internationaler Führerschein ist nicht zwingend erforderlich. Statt dann aber schlau zu handeln und sich- obwohl nicht zwingend erforderlich- trotzdem RECHTZEITIG einen zu besorgen (denn schließlich fliegt man ja um die halbe Welt und sicher ist sicher), haben wir uns eben keinen ausstellen lassen.
Nun haben wir den Vertrag für unseren Mietwagen bekommen und schau an: bei der Übergabe des Fahrzeugs muss ein internationaler Führerschein vorgelegt werden. Grrrr...
Großes Tennis. Jetzt müssen wir ganz hektisch-elektrisch irgendwie so'n Ding besorgen. Und da fangen die Schwierigkeiten an: ... tief einatmen... der internationale Führerschein kann nur auf Basis des europäischen Führerscheins ausgestellt werden. Das ist dieses Plastikding. Ich hab noch den rosa Lappen mit dem furchtbaren Foto... So sehr ich es auch begrüße, das Foto endlich mal loszuwerden, so wenig Verständnis habe ich für diesen ganzen Mist. Alles Halsabschneider. Aber es geht noch weiter. Um den europäischen Führerschein zu beantragen, benötige ich eine Karteiabschrift der zuletzt ausstellenden Führerscheinbehörde- was in meinem Fall Gifhorn ist. Fein, dort hab ich angerufen und die schicken mir das zu. Kostet sogar nüscht- erstaunlich.
Ein Anruf bei der Behörde in Hamburg hat zudem noch ergeben, dass das Austellen des europäischen Führerscheins 4 Wochen (gasp!) in Anspruch nehmen wird. Aber die Dame beruhigte gleich: für nur 25 Piepen mehr könne man einen Expressservice in Anspruch nehmen. Nein, leider könne man nicht den internationalen Führerschein bereits bei der Beantragung des europäischen Führerscheins ausstellen, sondern erst, wenn dieser dann geliefert wird. Und wir sollen nicht vergessen, 2 Passbilder mitzubringen. Biometrische, versteht sich. Geht klar. Passbilder machen lassen finde ich schlimmer als Zahnarzt- und Frauenarztbesuch zusammen und die letzten Bilder habe ich nach Verlassen des Fotografen gleich in die Tonne geschmissen.
Alles in allem wird uns die Führerschein-Nummer nun wohl ungefähr 100 € pro Nase kosten und das nur, weil wir so ganz untypisch deutsch nicht auf Nummer sicher gegangen sind vor ein paar Wochen.

Mittwoch, Dezember 03, 2008

Es schneit...

es schneit, es schneit, es schneit... Dicke, fette weiße Flocken... Juchu.

Blöd nur: kein einziger Berg in Sicht. Das wird ein langer, harter, trauriger Winter. Neuseeland tröstet ein bisschen :-)

Musik für heute: Elbow - One Day Like This

Samstag, November 22, 2008

The Kooks in Hamburg

Gestern Abend. Kooks Konzert in der Alsterdorfer Sporthalle.

Wer?
Wir:

Wie immer halt. Es fehte nur leider schon wieder Anne, die zu Hause die Bauleitung einfach nicht aus der Hand geben mochte. Quatsch, die ist fleißig ihrem Nachtdienst auf der Intensivstation nachgegangen. Und auch Atze fehlt... Ebenfalls fleißiges Bienchen im VW-Werk...!

Die Kooks, ach ja. Ausverkauftes Konzert.
Durchschnittsalter der Besucher: 16,5 Jahre.
Belastung der Ohren durch Kreischgeräusche: extrem hoch.
Ambiente: geht so (Sporthalle halt)
Musik: großartig (wenn auch anders einzustufen, als Elbow vor 2 Wochen)

Hier noch ein paar Pics und ein klitzekleiner Filmausschnitt des Abends. Enjoy.





Der erste SCHNEE des Jahres ;-)



Achso.

Montag, November 17, 2008

Eckhard, die Russen kommen!

Letztes Wochenende ging es in die Heimat. Helfen auf dem Bau (Jörn) und Vorbereitungen für Annes Geburtstag am Sonntag (Nina) standen auf dem Plan. Trotz aller Plackerei ging es abends mit Anne und Matthias noch nach Braunschweig ins Merz. Dort stand die russische Ska-Band Russkaja auf dem Programm. Ich muss zugeben, dass ich anfangs etwas skeptisch war, aber da man der Schwester nebst Schwager was Musik angeht eigentlich immer blind vertrauen kann... man muss sich eben auch mal neuen Dingen öffnen.

Die Gruppe ist der Hammer. Wir hatten einen sehr schrillen, lustigen Abend voller russischer Klischees, aber eben auch mit richtig guter Musik.

Am Sonntag dann Annes lecker Geburtstagsbrunch... Lecker, lecker, lecker! Und ich habe den ersten selbstgestrickten Schal meines Lebens verschenkt. Also ich fand ihn schön.

Ereignisreiche Wochen(enden)...

... bewegen mich dazu, hier mal wieder aktiv zu werden. Bis es nach Neuseeland geht, muss das Ding hier wieder laufen.

Vorletztes Wochenende war ich seit langem mal wieder auf einem grandiosen Konzert (naja, das letzte Konzert war das von den Beatsteaks in der Wuhlheide in B im August... also nicht ganz so lange... aber trotzdem...). Elbow aus Manchester gaben sich im Übel & Gefährlich an der Feldstraße die Ehre.
Der Schwager hatte frei von der Bauleitung bekommen. Und auch Karolina und der Daniel aus der Nachbarschaft waren mit am Start.
Ganz zauberhaft war das. Ich hatte mir ja vor ein paar Wochen schon die CD gegönnt und die läuft seitdem bei mir im Auto hoch und runter.
Leider findet man bei der Videoplattform unseres Vertauens keinen Mittschnitt vom Hamburger Konzert... Deshalb hier mal exemplarisch "One Day Like This" von Elbow auf dem Glastonbury Festival (note to myself: da könnte man eigentlich auch mal hinfahren...):




Nach dem Konzert ging es dann so langsam Richtung Kiez, wo wir uns erst auf dem Hamburger Berg rumgetrieben haben... Im Ex-Sparr sind dann noch Jörn, Ronald und Jogi zu uns gestoßen und gemeinsam haben wir dann mit Astra und Tequila den Abend bei feiner Musik im Molotow ausklingen lassen...!


Am nächsten Tag kam dann der Rest der Burghardt-Sippe nach Hamburg, wo wir dann im Frank und Frei in der Schanze Mudderns Geburtstag fein gefeiert haben. Den Schwager haben se dann ins Auto gepackt und wieder mit zurück in die Provinz genommen. Aber der Kerl kommt ja nächstes Wochenende schon wieder... Zum nächsten Konzert. :-)

Dienstag, Februar 12, 2008

Servus!!

Nachdem ich letzte Woche aus China zurückgekehrt bin (leider hatte ich zwischen viel Arbeit, viel Essen und Trinken keine Zeit zu bloggen), hab ich nur kurz meine Koffer ausgepackt, um sie gleich wieder zu packen. Es war mal wieder Zeit unser Nachbarland mit den wunderbaren Bergen zu besuchen...
Das Montafon haben wir ja schon vor 2 Jahren besucht und der positive Eindruck von damals hat uns erneut hergeführt. Mit 8 Leuten haben wir eine Hütte etwas außerhalb von Schruns. Der Christian aus Südtirol musste uns ja leider schon wieder verlassen. Ein großer Verlust- aber vielleicht sehen wir ihne ja bald mal wieder.
Die Jungs haben alles gegeben und haben die ersten beiden Kisten Bier bereits am ersten Abend vernichtet. Unglaublich!!
Am Montag haben Matthias, Anne, Andreas und ich einen Lawinenkurs gemacht. Das war super interessant und sehr lehrreich. Bei der Praxisübung am Nachmittag und dem damit verbundenen Ausflug ins Back Country ist mir so dermaßen die Muffe gegangen. 40° Hangneigung sind mehr als steil. Als ich unten angekommen war und mir das ganze nochmal aus der anderen Perspektive angeschaut hatte, ist mir das Herz nachträglich gleich noch einmal in die Hose gerutscht. Aber ich hab's geschafft :-)

Heute kochen die Männer. Die Küche brennt. Wir sind gespannt...

Hier ein paar Fotos, die es zum Teil schon hier zu sehen gab.

Attacke!

Beiju: Hochprozentiges Teufelszeug aus China!

Nina rockt die Pisten!

Lawinenkurs

Angeberfoto (I) - Nina Gipfelstürmer

Angeberfoto (II) - Anne und Nina

Dienstag, August 28, 2007

Danke der Nachfrage...

... mir und meinem Zeh- also UNS- geht es bestens!! Alles wieder in Ordung und von der chinesischen Operation ist nix mehr zu sehen. Innerhalb von 4 Tagen alles weg, was mich 4 Wochen lang gequält hat. Alle Wehwehchen werden jetzt nur noch in China kuriert.

Hier mal ein nettes Foto, das ich am Bund in Shanghai gemacht habe: der Blick über den Huangpu River auf Pudong, Shanghai's Adresse für schicke Wolkenkratzer. Mittig im Bild der futuristische Fernsehturm (Oriental Pearl Tower), der mit 468 m der höchste Fernsehturm Asiens ist. Ganz rechts im Bild ist der Jin Mao Tower zu sehen, es ist der derzeit höchste Wolkenkratzer Shanghais (421 m), wird aber schon bald durch das 492 m hohe Shanghai World Financial Center übertroffen (Baustelle direkt dahinter), das bei seiner Fertigstellung das zweithöchste Gebäude der Welt sein wird. (Allerdings ist der sich ebenfalls noch im Bau befindene Wolkenkratzer Burj Dubai schon jetzt höher, womit das Shanghai World Financial Center de facto jetzt schon nur der dritthöchste Wolkenkratzer ist...) Quelle: wikipedia

Dienstag, August 21, 2007

Jetzt wird es ekelig!

Ich hab seit der weltklasse Hochzeit von meiner kleinen Schwester (nicht, dass das eine was mit dem anderen zu tun hat, aber egal) am rechten großen Zeh eine Nagelbettentzündung, die ich vor meiner Abreise nach Weit-Weit-Weg nicht mehr in den Griff bekommen habe. Musste halt irgendwie gehen.
Gestern Abend, nach 12 Stunden in Schnittchenschuhen, hat das dann so wehgetan, dass ich mir ein leichtes Nachziehen meines rechten Beines nicht mehr verkneifen konnte. Daraufhin fragt mich mein Begleiter Bill ganz fürsorglich, was denn mit mir los sei. Naja, erklär mal einer Nagelbettentzündung auf Englisch. Das ist dann schon für Fortgeschrittene. Jedenfalls hat er das dann trotzdem recht zügig geschnallt und meinte, dass wir das Problem auf dem chinesischen Weg lösen. Ich solle ihm vertrauen. Aha. Erst mal Mama anrufen und abchecken, was sie so meint.
Nach den erfolgreichen Auftragsverhandlungen waren wir dann noch nett mit den Girls und Boys von der Werft in einem Restaurant. Da ging das dann auch schnell mit der Trinkerei wieder los. Ich hatte dann auch schon leicht einen im Tee (bei 38-40°C geht das etwas schneller), aber das war nichts gegen Bill und Mr. Peng. Die waren echt richtig hinüber. Im Taxi hatte Bill gerade die Tür hinter sich zugezogen, da schlief er auch schon. Krass.
Naja, sind dann so ca. eine Stunde gefahren, da ist er aufgewacht und meinte mit schwerer Stimme, dass wir nun zu meinem 'special treatment' fahren würden. Oha.
Kurze Zeit später saßen wir dann zu dritt, die beiden total voll und ich leicht angeschäkert, in einem der traditionellen chinesischen 'foot massagiii (wobei die Betonung auf dem mittleren 'i' liegt) saloons'. Wie man sich das so vorstellt: schön im Separée, mit Tee, frischen Obst auf Sesseln etc.
Dann ging das los. Erstmal haben sich alle meinen Zeh angeschaut und wild drum herum palavert. Scheinbar ist man dann zu dem Entschluss gekommen, dass man das schon wieder hinbekommt, denn dann wurden unsere Füße auch schon gleich gebadet. Währendessen habe ich eine ganz grandiose Rückenmassage genossen, aber mittlerweile weiß ich, dass das nur Taktik war, die wollten mich locker machen. Als das Durchkneten vorbei war, wurde das schwere Geschütz aufgefahren: OP-Lampe (naja, wohl eher Schreibtischlampe), Desinfektionsspray und merkwürdig geformte Messer. Aua.
Bei dem Anblick wurde mir ja schon das erste Mal schwindelig. Aber Kinder, als der Typ dann an meinem Zeh anfing rumzuschnippeln, ich kann nur sagen: ich hab noch nie solche Schmerzen erlebt. Uah. Ich hab mir dann das Kissen, auf dem ich saß, gegriffen und hab reingebissen, sonst hätte ich laut losgeschrien- da war es mir in dem Moment auch total egal, wer da schon alles auf dem Kissen gesessen hat. Nach einer kleinen Ewigkeit wurde es dann besser. Mein Zeh wurde dann noch mit so komischen Zeugs eingerieben, das aussieht wie Jod, aber wohl keins ist. Auf meine Nachfrage erfuhr ich nur, dass man das auf Englisch nicht erklären könne. Na denn.
Zur Belohnung für meine Tapferkeit hab ich dann noch eine ausgiebige 'foot massagiii' bekommen. Das war dann wieder richtig klasse. Die ganze Behandlung hat ungefähr eineinhalb Stunden gedauert und 10 Euro gekostet. Mal sehen, ob es was gebracht hat. Die Tinktur habe ich mitbekommen und muss ich nun immer nach dem Duschen auftragen. Pflaster solle man grundsätzlich nicht benutzen, die würden alles nur noch schlimmer machen. Achso.

Sonntag, August 19, 2007

Ni Hao aus China

Puh, das hatte ich mir ja so anstrengend irgendwie nicht vorgestellt. Eine Woche bin ich jetzt hier, es kommt mir vor wie 2 Monate...
Erst zwei Nächte in Shanghai im Weltklasse-Hotel im 46. Stock gewohnt, dann mit dem Zug (Chinas Antwort auf den ICE - auch mal eine Erfahrung wert) nach Nanjing, dort übernacht geblieben und ganz fürchterlich in der Blue Marlin Bar die Nacht durchzecht. Die kleinen Chinesen wollten mich doch glatt unter den Tisch trinken. Lächerlich.
Am nächsten Morgen wieder zurück nach Shanghai, wieder ins Weltklasse-Hotel. Wieder nur für eine Nacht. Mittags mit dem Flieger nach Yantai und von dort mit dem Taxi 1,5 Stunden nach Penglai.
Das Hotel in Penglai war so ekelerregend. Gaaanz schlimm. Ich hab noch nie so einen Gestank in einem Badezimmer erleben müssen. Furchtbar. So schlimm, dass ich schon abends beschlossen hatte, mich nicht zu duschen am nächsten Tag. Wenn ich mich nackig ausgezogen hätte, wer weiß, was ich mir da weggeholt hätte, neee, das ging gar nicht. Also am nächsten Morgen Luft angehalten, rein ins Bad, Zahnbürste mit Zahnpasta bestückt, wieder raus und ausatmen. Uff.
Am Samstagnachmittag wieder zurück nach Shanghai (wieder ins... genau... Weltklasse-Hotel - die haben bestimmt auch schon gedacht, dass ich nicht mehr alle Steine auf der Schleider hab. Naja).
Und heute morgen hat mich Jo aus dem Shanghai-Office zusammen mit dem Fahrer dann abgeholt und wir sind zusammen nach Zhouzhuang gefahren. Liegt vor den Toren von Shanghai (also ca. 1,5 Stunden Autofahrt vom Zentrum entfernt). Das ist eine alte Stadt aus der Qing-Ming- irgendwas Dynastie. Sehr nett gemacht alles und auch bestimmt super interessant, aber nicht bei 38°C im Schatten. Mir lief die Suppe nur so runter. Unangenehm. Aber sonst war es wirklich ein netter Tag.
Zurück in Shanghai haben die beiden mich am Flughafen rausgelassen, wo ich mich mit Bill getroffen habe. Zusammen sind wir dann nach Guangzhou in den Süden geflogen. Hier waren abends um 19 Uhr noch 36°C angesagt. Na, das wird ja ein Spaß werden hier. Ich freu mich echt schon wieder auf den Winter. Bin für solche Temperaturen einfach nicht gemacht.
Hier bleiben wir noch bis Mittwoch und dann geht es endlich wieder nach Hause.
Wenn jetzt einer sagt, dass das nicht anstrengend sei, dann gibt es was zwischen die Hörner.
Achja, würde ja wirklich gerne Fotos posten, aber leider, leider ist meine Mutter ebenso vergesslich wie ich (lange Geschichte, die bei Bedarf gerne noch einmal im Detail erläutert werden kann). Jedenfalls hab ich heute Bills Kamera benutzen dürfen, der mir die Fotos per Mail schicken wird. Die werden dann nachgereicht.
So long, dicker Knutscher aus Fernost von
CHINA-NINA

Mittwoch, August 01, 2007

Wenn Blödheit wehtun würde...

Das hat man nun davon, wenn man mal ausnahmsweise durch das Vorabendprogramm zappt. Saßen bei Pilawa heute Brüderchen und Schwesterchen (beide Studenten). Es geht um 15.000 Piepen. Da kriegen die beiden so eine Pille-Palle Frage und verkacken:

Deckel und Topf kosten zusammen 20,- Euro. Der Topf kostet 15,- Euro mehr als der Deckel. Was kostet der Deckel?

a) gar nichts
b) 2,50 Euro
c) 5,- Euro
d) 10,- Euro

Klar verstehe ich, dass man unter Druck da mal ganz instinktiv auf c) tippt, denn 20,- Euro weniger 15,00 Euro ergibt 5,- Euro. Lernt man doch aber in der vierten Klasse oder so schon, dass man bei solchen Grundschulaufgaben eine Gegenprobe macht, die dann ergeben würde, dass der Unterschied zwischen Topf und Deckel dann eben nicht 15,- Euro wie in der Aufgabe gefordert, sondern 10,- Euro wäre.

Schwesterchen jedenfalls ist völlig überfordert und gibt, nachdem sie c) eingeloggt hat, an den großen Bruder ab, damit dieser sie aus der Scheiße zieht. Denkt se die Trulla...

Der nämlich, gerade sein Examen abgeschlossen, ist genauso bräsig. Stellt die gleiche Rechnung auf und kommt auf das gleiche falsche Ergebnis. Pilawa kann es einfach nicht glauben und fragt mehrmals, ob die beiden nicht vielleicht ein Veto einlegen wollen. Die Frage zu tauschen wäre eine Option gewesen. "Aber nein", denken die beiden, "wenn schon untergehen, dann richtig" und machen den Sack zu. Bestens.

Pilawa löst auf, nachdem sich halb Deutschland schon die Rübe am Couchtisch blutig geschlagen hat:

Wenn der scheiß Topf 15,- Piepen teurer ist als der Deckel, dann kann es einfach nur b) sein. Denn wenn der Deckel 2,50 Euro kostet, ergibt sich für den Topf 17,50 Euro und siehe da: die Differenz ist 15,- Euro.
Man könnte den Sachverhalt jetzt noch in einer semi-komplizierten Gleichung (Niveau ca. Klasse 7) darstellen, aber ich denke dem mittelintelligenten Leser ist die Lösung auch so schlüssig.

Hallo?! Es waren sogar 4 Antworten vorgegeben, eine konnte man sofort ausschließen. Ist es wirklich zu schwierig für 2 Studierende 3 Optionen im Kopf kurz durchzurechnen?

Gaaanz schlimm.

Das Fest des Jahres


Seit 10 Tagen habe ich nun einen Schwager (auch wenn dieser nicht so genannt werden möchte), denn meine Kleine Schwester hat geheiratet.

Auf dem Hof unserer Eltern haben wir und rund 150 weitere Gäste es mal richtig krachen lassen. Geholfen hat uns dabei die Coverband Potstock aus Potsdam, die das Zelt mal so richtig aufgemischt haben.

Eigentlich muss man gar nicht viel schreiben, denn die Bilder auf der Flickr-Seite von Matthias sagen eigentlich schon alles.

Hier eine kleine Auswahl:
















Das Tauschen der Ringe

















Mutter und Töchter

















Mei, was schaut ia guat aus!!

Danke an Anne und Matthias für wirklich wunderschönes, anderes Hochzeitsfest.




Freitag, Juni 15, 2007

Kulturabend

Und wenn sich einer beim letzten Eintrag gedacht hat: „Mensch dieses arme Mädel, hängt in Hamburg nur auf der Couch rum…“, dem sei gesagt: das ist fast richtig, aber eben nur fast.

Samstag war mal wieder so richtig coole Action angesagt. Die Beatbuletten aus Berlin hatten sich angekündigt, um den Hamburgern mal so richtig in den Arsch zu treten. Matthias und Anne hatten wir ja schon vorsorglich als Spähtrupp nach Hannover losgeschickt- wie hier schon berichtet. Und so war der Mund schon leicht wässerig, als der Wecker klingelte am Samstagmorgen. Und schon wieder fragt Ihr: „Wecker? Am? Samstag? Geht’s noch?“
War so heiß, dass wir noch mal schnell nach Altona zum Schweden mussten um adäquate Klamotten ranzuschaffen für den Megaevent am Abend. Was ja selbst mir bei so ’nem Wetter nicht unbedingt viel Freude bereitet.

Und dann kamen SIE. Mit unzähligen Autos enterten sie unsere Straße. Die Wesendorfer. Und ja, ich muss zugeben, einen kurzen Augenblick war es mir unseren Nachbarn gegenüber unangenehm, als Herr H *Piiiep* (zensiert) im Vorbeifahren an unserem Haus das Fenster runterkurbelte und lauthals den allseits beliebten und immer wieder gern gehörten Schützenfestspruch rausbrüllte: „Sekt für die N *Piiiep* (zensiert), Schampus für uns.“ Aber dann hab ich mich doch gefreut. Haben dann noch schnell alle ein Bierchen geschlürft und nachdem Atze sein Feldbett (So ’ne krasse Pritsche hatte ich noch nie in meinem Leben gesehen. Und darauf lassen sie mein geliebtes Patenkind nächtigen- das kann nicht legal sein.) aufgebaut hatte ging es dann los, jucheeee.

Mädels, das Konzert war der Hammer. Gefühlte 55°C in der Halle (wer spielt denn auch im Sommer drinnen, bitte?) und rappelvoll, dat Ding. Vorband haben wir uns großzügig geschenkt. Lieber noch vor der Halle ein paar Bier verputzt. Muss ja auch irgendwie.

Und dann ging das los. Ich hatte ja schon bei Matthias kommentiert, dass die ganze Szenerie was von der Orgie in dem Film das Parfum hatte. Alle waren total in Trance, tanzten, sprangen, sangen, lachten, klatschten, johlten als gäbe es kein Morgen mehr. Wahnsinn, echt. Die ersten T-Shirts fielen schon nach 5 Minuten. Und dann hieß es die Ekelhemmschwelle mal etwas toleranter anzusetzen. Nicht jeder Mann hat einen schönen Körper und mit vielen kam man da unweigerlich in Kontakt. Ließ sich nicht vermeiden. Und nass waren die. Mannomann. Nur einmal, da konnte ich nicht tolerant sein. So kurze Körperkontakte sind ja auch ok, aber so ein Mensch, mit arg wurstigen Körper, wollte gar nicht mehr weg von mir und schien mit seinem Rücken geradezu an meinem Oberkörper zu kleben. Reflexartig kniff ich ihm mit meinen zarten Händen soooo doll in die Speckrollen, dass er mit schmerzverzerrtem Blick panisch nach dem Übeltäter Ausschau hielt. Ich hab natürlich so getan, als könnte ich kein Wässerchen trüben. Der hätte mir sonst bestimmt ’n paar geklebt. Richtig sauer war der. Es ging aber einfach nicht anders.

Nach dem Konzert sah ich echt so aus, als wenn ich mir in die Büx gemacht hätte. Ich wette, nur 50% des aufgesogenen Schweißes gehörte zu meinen abgesonderten Körperflüssigkeiten.
Da wir aber alle in einem ähnlich desolaten Zustand waren, sind wir dann noch mal schnell nach Hause, um uns für den Kiez rauszuputzen.

Die After Show Party war dann leider nicht mehr sehr energiegeladen- die Energie hatten wir alle in der Alsterdorfer Sporthalle gelassen- als Tribut an die Beatsteaks sozusagen.

(Jetzt hab ich gar nichts zur Musik geschrieben. Muss ich aber auch nicht- weiß man ja wie die Konzerte so sind, und wenn nicht, dann muss man sich das eben mal live anschauen, wie das so ist auf Konzerten.)

Ui, ui, ui…

… ist verdammt lang her, dass ich das letzte mal was geschrieben habe. So geht das aber nicht. Aber ich befinde mich im Moment im einer Blase, die keinen Raum lässt für kreative Gedanken.

Ich bin ein Junkie. Jeden Abend komme ich nach Hause und stelle sofort den Fernseher an und lege die Grey’s Anatomie DVD in den Player. Ich habe Staffel 1 und 2 zum Geburtstag bekommen und obwohl ich bei der Ausstrahlung beider Staffeln nicht eine Folge verpasst hatte, könnte ich sie mir immer und immer und immer wieder anschauen.

Dafür nehme ich sogar in Kauf, dass Jörn schon echt stinkig ist, weil ich schon seit Tagen den brandneuen LCD-Fernseher in Beschlag nehme. Und das obwohl es seiner ist… Naja, man muss auch teilen können.

Aber mal im Ernst, wer diese Serie nicht schaut, der hat was verpasst. Ich liebe ja amerikanische Serien im Allgemeinen, aber diese ist wirklich etwas ganz Besonderes.
Und es sind viele, die wie ich ebenso abhängig sind. Es kommt zum Beispiel vor, dass ich dienstags nach der Ausstrahlung mit meiner Schwester mitten in der Nacht noch diskutiere, ob nun Derek oder Finn Meredith verdient hat. Ach, es ist einfach schön. Wirklich.

Überzeugt Euch selbst- jeden Dienstag, 22.15 Uhr auf Pro7 :-)

Donnerstag, März 22, 2007

Hier bin ich!

Grobe Einordnung...

Detailkarte

Der Name Singapur bedeutet Löwenstadt. Singapur liegt zwischen Malaysia im Norden und Indonesien im Süden auf einer Hauptinsel. Zu Singapur gehören auch noch 53 kleinere Inseln.
Singapur hat etwa 4,5 Millionen Einwohner, die zu etwa 77% der chinesischen, zu 14% malayischen und zu 8% der indischen ethnischen Gruppe zugeordnet sind. Die Regierung legt sehr viel Wert darauf, dass alle ethnischen Gruppen in Harmonie miteinander leben und unterstützt dies teilweise durch staatliche Regelungen. Und wirklich hat man das Gefühl, dass hier alle sehr nett miteinander umgehen, egal welcher Herkunft ein jeder ist.

Englisch ist Hauptsprache. Was natürlich für uns Verkäufer hier sehr angenehm ist- da einem keiner was vormachen kann. In China kann man sich ja immer nicht so sicher sein, ob das was der Übersetzer übersetzt, auch wirklich das ist, was gesagt wurde. Wenn man dann nach einer halben Stunde chinesischem Geblubber nur einen Satz übersetzt bekommt, wird man doch zumindest etwas skeptisch... Das gesprochene Englisch ist hier allerdings teilweise sehr schwer verständlich und da der Singapur-Slang sehr strange ist, kann man sich das eine oder andere Grinsen nicht verkneifen, wenn die hier losbrabbeln: "Okay-la?"; "Today-la"; "That's true-la" etc. Überall wird ein "la" rangehängt und das verniedlicht das Ganze doch manchmal ganz schön :-)

Singapur war mit kurzer Unterbrechung im 2. Weltkrieg von1867 - 1959 britische Kronkolonie, was man auch heute noch an den zahlreichen, wunderschönen Kolonialbauten in der gesamten Stadt erkennen kann. Eines der ältesten Gebäude ist zum Beispiel das Fullerton Hotel, was direkt am Boat Quay liegt und früher mal ein Postamt war. Und auch das berühmte Raffles Hotel ist ein ziemlich beeindruckender Bau.

Man fühlt sich hier sehr, sehr sicher und kann sich als Frau ohne Probleme auch spät abends noch alleine rumtreiben. Was sicherlich daher kommt, dass die Gesetze hier sehr streng sind und der Grad der Überwachung sehr hoch ist. Singapur hat eine der weltweit niedrigsten Kriminalitätsraten. Unter Strafe stehen zum Beispiel folgende Nettigkeiten:

  • Vandalismus und Graffiti - Geldstrafen und Prügel durch Rohrstock
  • Kauf von Kaugummi ist nur gegen Vorlage eines Arztrezeptes und des Personalausweises gestattet - ansonsten: Geldstrafe
  • Achtloses Wegschmeißen von Müll (auch Kippen) - Geld- und Sozialarbeitsstrafen
  • Bestimmte Sexualpraktiken (hier lasse ich mich nicht weiter aus, da z.B. auch mein süßes, unverdorbenes Patenkind mitliest) und auch Homosexualität ist illegal. (Letzteres finde ich in allerhöchstem Maße erschreckend!!!)
  • Besitz von über 15 g Heroin, 28 g Morphium und/oder 500 g Cannabis - Todesstrafe!!!

Und noch einige weitere DInge, die mich den Kopf schütteln lassen. Unter anderem herrscht auch eine strenge Zensur (die Cosmopolitan ist z.B. verboten- zu viel nackte Haut). Angenehm finde ich die Anti-Rauch-Kampagne. Rauchen in der Öffentlichkeit ist strengstens untersagt. Zigaretten sind schweineteuer und weiter ist Singapur das einzige Land der Welt (!) wo Zigaretten nicht zollfrei eingeführt werden dürfen. Das führt dazu, dass ich hier nicht einen einzigen Raucher getroffen habe.

So, das soll reichen. Ansonsten geht es mir sehr gut, denn heute fliegen wir zurück. Allerdings erst heute Abend, was bedeutet, dass wir uns nach dem Check-Out noch schön 8 Stunden in der Hitze hier rumdrücken dürfen. Was generell kein Problem wäre, wenn man Urlaub hätte, aber so... :-)
Essenstechnisch habe ich mich die Woche hier mal wieder gerade so durchschlagen können. Da, wie schon gesagt, 77% der Bevölkerung chinesischen Ursprungs sind, haben wir eigentlich auch jeden Tag traditionelles chinesisches Essen zu uns genommen. Ich hatte eigentlich gedacht, dass ich die Ekelgrenze nicht mehr knacken könnte nach meinem 2-wöchigem Aufenthalt in China letzten Monat, aber gestern war es dann doch wieder soweit. Es gab Suppe. Eigentlich nicht schlimm, wenn unser Gastgeber uns nicht darauf hingewiesen hätte, dass in der Suppe Fischblase schwimmt. OK. Würgereiz unterdrücken, etwas plaudern, das Schlürfen des lecker Süppchens hinauszögern und sich nebenbei eine Taktik überlegen. Gelöst habe ich das Problem dann so, dass ich versucht habe, die Fischblase (während ich das hier tippe, wird mir schon wieder ganz schlecht) einfach in kleinere Stücke zu teilen. Dann ab in den Mund und ohne zu kauen runterschlucken. Funktioniert ganz wunderbar und werde ich mir für meinen nächsten Chinatrip merken: einfach nicht mehr kauen. Exzellent.

Ab nach Hause. C U there :)

Love,

NINA (Ihre Korrespondentin aus Singapur)


Dienstag, März 20, 2007

Verwirrung - WO BIN ICH?!?!?!

Noch einmal für alle, die wie ich etwas verwirrt sind:

also, erst bin ich Anfang Februar für zwei Wochen nach China geflogen. Dann war ich eine Woche zu Hause, hab meine komplette Gardrobe einmal durch die Waschmaschine geschleust und wieder eingepackt für den Winterurlaub (der übrigens fantastisch war- ich hatte nur noch keine Zeit zu berichten). Dann war ich wieder eine Woche zu Hause und wurde von meinem Chef gefragt, ob ich nicht spontan Lust hätte, ihn nach Singapur zu begleiten. Puh. Kann man ja schlecht NEIN sagen, oder was? Und genau hier bin ich jetzt seit zwei Tagen.

Und ich muss mal so sagen, wenn es nicht so heiß und dabei so verdammt humid wäre, dann hätte ich fast Lust hier mal für ne Zeit zu leben. Alles schön hier. Sehr sauber und ganz grün. Mit Palmen, bunten Blumen und so. Hier sind sogar die Mittelstreifen der Autobahnen schick bepflanzt. Und es ist ganz relaxt hier. Wir arbeiten wirklich ziemlich viel (kein Witz!), aber alles ist wirklich ganz smooth, so dass man das irgendwie nicht so mitbekommt.

Und dann habe ich (aus dem Auto natürlich nur!) mal einen Blick rechts und links geworfen: eine verdammte Shopping Mall nach der anderen. Mannomann. Schade, das meine Girls nicht mit dabei sind- die würden alle ausflippen :-)

Jetzt hardere ich mit mir, ob ich meine Kohle für einen Tag im Spa ausgebe (würde mir bei all dem Stress mal ganz gut tun) oder mir (mal wieder) Klamotten kaufe.

Wähle ich letztere Variante, dann muss ich wohl oder übel bald mit Jörn in die Verhandlungen gehen, ob er mir ein Drittel seines Schrankes überlässt. Hmmmm, könnte schwierig werden. Also werde ich Samstag wohl hier mal in ein Spa gehen. Das hab ich eh noch nicht gemacht. So langsam werde ich glaube ich zur Tussi. ;-)

Zurück geht es dann Samstag um 23.55 Uhr- so, dass der ganze Sonntag auch noch mit bei drauf geht. Sehr arbeitgeberfreundlich die ganze Geschichte. Und dann fliegen wir auch noch Holzklasse. Schön 13 Stunden lang. F A N T A S T I S C H. Da unser Ticket nur 1.000 Piepen pro Kopp gekostet hat, haben wir dann auch schön die hinterletzten Plätze bekommen: die Reihe vor dem Klo- da wo man noch nicht mal die Sitze zurückmachen kann, der Vordermann aber schon, so, dass man sich verdammt nochmal wie eine scheiß Bulette zwischen zwei Brötchenscheiben fühlt. Geht echt nicht. Und dann sitzte auch noch in der Mitte und rechts und links neben Dir knacken sie 12 Stunden durch ohne aufzuwachen.

Egal. Singapur ist trotz Horrorflug ein Erlebnis und auf jeden Fall mal für einen Stopp-Over zu empfehlen. Über das Zwergenland werde ich dann nochmal gesondert bloggen. Nachher nach dem Mampf vielleicht oder so.


Ich gebe ab an meinen Schwager in Denver/ Colorado. Alter, was geht bei Dir?! Wir beide können es bald halten wie Pinky und Brain:

„Komm, Pinky, wir müssen uns auf morgen Abend vorbereiten...“
„Wieso, Brain? Was wollen wir denn morgen Abend machen?“
„Dasselbe was wir jeden Abend machen, Pinky. Wir versuchen, die Weltherrschaft an uns zu reißen.“